Nachrichten aus dem Dekanat – für das Dekanat

Gedankenaustausch: Landrat Müller trifft Dechant Köhle

Gemeinsam für Vielfalt und Zusammenhalt in der Region

Einen ersten intensiven Gedankenaustausch zwischen Landrat Andreas Müller und Karl-Hans Köhle gab es kürzlich im Kreishaus in Siegen. Dieser war bei der Einführung von Pfarrer Köhle zum neuen Dechanten des Dekanates Siegen verabredet worden. Viele gesellschaftliche Fragen wurden beraten, so die Initiative des Landrats für Vielfalt und Zusammenhalt in der Region, welche dazu beitragen soll das gesellschaftliche Klima positiv zu beeinflussen. Nicht nur durch die große Zahl geflüchteter Menschen in der Region und manchen daraus entstandenen Befürchtungen, überhaupt scheine das gesellschaftliche Klima rauer zu werden, so dass es eine neue Verständigung darüber brauche, wie wir hier gemeinsam friedvoll und mit Respekt voreinander leben wollen, so Landrat Müller.


Ca. ein Viertel der Gesamtbevölkerung im Kreis Siegen-Wittgenstein habe einen Migrationshintergrund. In einer durch die Wirtschaft, durch die Universität und viele andere Faktoren global ausgerichteten Region sei es wichtig Vielfalt zu bejahen und gleichzeitig dafür zu sorgen, dass der Zusammenhalt in der hiesigen Bevölkerung erhalten und ständig neu erarbeitet werde. Das sei keine „Sprintaufgabe, sondern eher eine Marathonherausforderung“, so Landrat Müller. Für die katholische Kirche sicherte Dechant Köhle dem Landrat seine Unterstützung zu. Er werde die schon von seinem Vorgänger Werner Wegener mitgetragene Initiative „Für Vielfalt und Zusammenhalt in der Region“ unterstützen, so Köhle. So hob er das in vielen Gemeinden oftmals in ökumenischer Kooperation praktizierte Engagement in der Flüchtlingshilfe hervor.
Weiter Themen des Austausches waren die anstehenden kirchlichen Veränderungen im Pastoralen Raum Siegen-Freudenberg. Hier werden die drei vorhandenen Pastoralverbünde, Siegen-Mitte, Siegen Süd und Hüttental-Freudenberg ab 2019 zusammengeführt.
Auch über das neue Projekt K³-Citypastoral in Siegen, die Malteser Migranten Medizin und das geplante Hospiz auf der Eremitage mit einem geistlichen Zentrum wurde der Austausch geführt.

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