Nachrichten aus dem Dekanat – für das Dekanat

Großes Interesse am Empfangen des Friedenslichtes

Die ökumenische Aussendungsfeier des Friedenslichtes ist inzwischen bei vielen fest im Terminkalender vermerkt.

Vor 24 Jahren fand im Dekanat Siegen erstmals eine Aussendungsfeier des Friedenslichtes in der Kapelle des Sankt Marienkrankenhauses statt.

Damals waren es erst wenige Teilnehmer, die ihre eigenen von zuhause mitgebrachten Laternenkerzen am Friedenslicht aus Bethlehem anstecken lassen wollten, um so ihren Wunsch nach Frieden in dieser Welt zu symbolisieren.

Inzwischen hat sich aus dieser ersten zaghaften Friedenslicht-Initiative längst eine ökumenische Aussendungsfeier des Friedenslichtes in Siegen entwickelt. Und so waren es am Sonntagabend ca. 150 katholische und evangelische Christen sowie Moslems, von denen sich viele von ihnen mit eigener Laterne in die dortige Kapelle aufgemacht hatten (für alle anderen bestand die Möglichkeit zum Kauf einer kleinen Kerze), um das diesjährige Friedenslicht aus der Dortmunder Sankt-Reinoldi-Kirche entgegenzunehmen. In Sankt Reinoldi hatten zuvor am Nachmittag zwölf Pfadfinder und Pfadfinderinnen aus dem Siegener Dekanat im jugendlichen und jungen Erwachsenen-Alter am dortigen diözesanen Aussendungsgottesdienst teilgenommen, um das Friedenslicht anschließend per Zugfahrt in die Krönchenstadt zu bringen. Denn auch im ausgehenden Jahr 2017 gibt es nach wie vor viel zu viele Orte und Länder, in denen kein Frieden herrscht.

Unter den feierlichen Klängen von „Da berühren sich Himmel und Erde“ zogen die diesjährigen Gottesdienst-Mitwirkenden zum Kapellenaltarraum. Neben dem Dutzend Pfadfinder und Pfadfinderinnen mit dabei: Martina Schneider, Gemeindereferentin der Siegener Kath. Kirchengemeinde St. Peter und Paul; Anne Ploch, Dekanatsreferentin für Jugend und Familie; Helga Stark, BDKJ-Kreisvorsitzende (sie hat die Pfadfinder-Zugfahrt organisiert); Raphael Steden, Dekanatsjugendseelsorger und derzeit Vikar in Netphen sowie Juliane Hees-Kolb, die Gemeindepädagogin der fünf ev. Siegen-Stadt-Gemeinden. Neben Predigt, Gebeten, Fürbitten und dem gemeinsamen Singen veranschaulichte Heidrun Kauker, die Leiterin der ev. Kita „Wirbelwind“ am Siegener Giersberg, mit ihrem Bericht über ihre erste persönliche Erfahrung mit der Bedeutung des Friedenslichtes in der Siegener Nikolaikirche im vergangenen Jahr noch einmal sehr deutlich den Sinn des Friedenslichtes (die Weitergabe des Friedenslichtes war ihr damaliges Geschenk an ihre Kita-Kolleginnen gewesen): Das permanente Hüten der Flamme und die Weitergabe dieses Lichts an noch möglichst viele andere Menschen, um so auf die Bedeutung von Frieden aufmerksam zu machen.

Bald schon kommen die heimischen Friedenslicht-Verantwortlichen erneut zusammen, um dann über die Aussendungsfeier im kommenden Jahr zu beraten, wenn sich die Zerstörung der Stadt Siegen vom 16. Dezember 1944 zum 74. Mal jährt und somit zeitgleich auf den 3. Advent 2018 fällt.

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