Nachrichten aus dem Dekanat – für das Dekanat

Ökumenische Fahrt zum Marsch für das Leben - Rückblick

 "Ich danke Ihnen für Ihr über viele Jahre nicht nachlassendes Engagement."
Mit diesen Worte grüßte der Vorsitzende der deutschen katholischen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am "Marsch für das Leben" in Berlin. Und er ergänzt: "Für uns als Kirche gehören der Schutz des ungeborenen Kindes und die Hilfe für Frauen in Krisensituationen eng zusammen."
Mit dem Dekanat Siegen machten sich am 22. September in den frühen Morgenstunden 30 Personen auf den Weg nach Berlin, wo sie pünktlich zum Beginn der Veranstaltung eintrafen.


Auf dem Platz vor dem Berliner Hauptbahnhof gab es zunächst eine Kundgebung. Die Band Könige & Priester sorgte für den musikalischen Rahmen. Es folgten bewegende persönliche Lebenszeugnisse zum Thema Umgang mit Schwangerschaftskonflikten. Jedes ungeborere Kind, auch mit Behinderung, jeder alte und schwer kranke Mensch sei von Gott gewollt und angenommen, hieß es in einem Redebeitrag. Christen gäben ihr Bestes, um Mütter und Väter in Konfliktsituationen, um Alte und Behinderte, materiell und seelisch umfassend zu unterstützen. Betroffene nach Schwangerschaftsabbruch, von denen die Kirchen nicht bezweifeln, dass "es sich in vielen Fällen um eine leidvolle, vielleicht dramatische Entscheidung gehandelt hat" (Johannes Paul II.), sollen nicht mutlos werden. Es fehlte beim Marsch für das Leben nicht der Hinweis auf zahlreiche Initiativen zur Unterstützung von Betroffenen, die Interessierte unter www.hilfreiche-adressen.de finden können.  
Erfrischend war der Beitrag der "Jugend für das Leben", die ihre Erfahrungen mit der "pro-life-Tour" im Sommer durch Deutschland und Österreich mit den Anwesenden teilten. Überhaupt fiel der hohe Anteil an jungen Menschen unter den rund 6000 Demonstranten auf (s. Foto).
An die Kundgebung schloss sich der Schweigemarsch durch Berlin an, bei der die Teilnehmenden bunte Ballons und Schilder mit lebensbejahenden Botschaften ebenso trugen wie weiße Kreuze als Trauerzeichen für die ungeboreren Kinder, die nicht das Licht der Welt erblicken durften.
Ein ökumenischer Gottesdienst schloss das Ereignis in Deutschlands Hauptstadt ab. Die im Sauerland lebende Bundesvorsitzende des Bundesverbands Lebensrecht, Alexandra Maria Linder, verabschiedete die Teilnehmenden an der, wie sie es nannte "größten pro-life-Demo in Deutschland", und lud sie für den 21. September 2019 zum nächsten Marsch für das Leben ein.
In der Hoffnung, dass diese Demonstrationen für das Leben dauerhaft positive Auswirkungen auf unser Land haben und das Ja zum Leben bei Vätern und Müttern bestärken kann und mit dem Vorsatz, im Einsatz für Menschen in Konfliktsituationen nicht nachzulassen, machten sich die Menschen auf den Heimweg. Mit vielen Eindrücken erreichte der Siegener Bus nach Mitternacht sein Ziel.
 
 

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen