Studientage in der Reihe „Fragen des Glaubens“

4. September 2021, 10:00 – 16:00 Uhr

Alle Religionen bezeugen denselben Gott. Außer Jesus

Um der ewigen, in der Geschichte oft blutig verlaufenden Auseinandersetzungen über die Frage, welche Religion die wahre ist, ein Ende zu bereiten, hat man sich in der Pluralistischen Religionstheolgie auf die Formel geeinigt: Alle Religionen beziehen sich auf denselben Gott. Dem kann man als Christ vielleicht zustimmen. Aber viel wichtiger ist doch die Frage, ob das, was auf Jesus Christus zurückgeht, überhaupt eine Religion ist. Hat er nicht zentrale Elemente von Religion außer Kraft gesetzt – den Tempel, das Opfer, die Hierarchisierung im Namen Gottes? Ist das Christentum vielleicht entgegen seiner Absichten eine Religion geworden?

Die Zukunft des Christentums wird davon abhängen, ob es weiter in der Funktion einer Religion verbleiben will oder nicht. Was aber könnte ein Christentum der Zukunft dann sein?

Referent: Prof. Dr. Thomas Ruster, Lehrstuhl für Systematische Theologie an der Technischen Universität Dortmund

Den Flyer finden Sie hier:

 

Samstag, 25 September 2021, 10:00 bis 16:00 Uhr

Gott und Corona? Ein Update für die Theodizeedebatte

An einen guten und gerechten Gott glauben in Zeiten einer Pandemie? Hoffnung als Absurdität? Das Leiden in der Welt gehört zu den großen Fragen der Menschheitsgeschichte und bildet den grundlegenden Inhalt der Theodizee-Problematik: Wie sind die Güte Gottes und seine Macht mit der realen, von Leid und Tragik gezeichneten Welt zusammen zu denken? „Auschwitz“, „Tsunami“ und „Corona“ stehen dabei nur als Chiffren für das vermeintliche Scheitern des allmächtigen Gottes. Wie soll man angesichts von so viel ungerechtem Leid in der Geschichte noch am Glauben an einen „lieben Gott“ festhalten? Der Studientag beschäftigt sich mit den zentralen Argumenten der Theodizeedebatte in Geschichte und Gegenwart, die eine Rechtfertigung Gottes angesichts der Übel dieser Welt zu leisten versuchen.  Wie lässt sich das Vertrauen auf Gottes rettendes Handeln auch heute plausibel machen?  

Der Theologe Johannes W. Vutz ist Referent des Bischöflich Münsterschen Offizialats in Vechta. Zuvor war er wissenschaftl. Mitarbeiter am Lehrstuhl für Fundamentaltheologie der Theologischen Fakultät Paderborn.

Leitung:  Dr. theol. Werner Sosna

Teilnahmegebühr: 40,- € (inkl. Verpflegung); ermäßigt 30,- € für Tätige im Ehrenamt

Teilnehmerzahl: max. 25

Veranstaltungs-Nr.: J01PBRT003

Den Flyer finden Sie hier:

Ein-Paar-Stärken

Ein Online-Forum für  Engagierte in der Ehepastoral und Paarbegleitung sowie am Thema interessierte Menschen.

Alle Informationen finden Sie hier

Gestalte mit uns die Zukunft

Studie „Junge Deutsche” zur Erforschung der Lebens- und Arbeitswelten von 14-39-Jährigen.
Die Studie „Junge Deutsche” erforscht die Lebens- und Arbeitswelten von 14-39-Jährigen in Deutschland und ist ein Beteiligungsformat, um gemeinsam mit jungen Men-schen Zukunft zu gestalten. Über den QR- Code kommst du zu der Studie, deren Ergebnisse wir für die Jugendarbeit des Erzbistums auswerten. Diese Studie soll eine Grundlage sein für künftige Strategien, Angebote, Themenschwerpunkte etc. Je nachdem, was du uns mitteilst. Egal ob du in der Kirche eine Heimat hast oder nicht viel mit dem Glauben anfangen kannst. Wir möchten deine Stimme hören, um unsere Arbeit darauf aufzubauen.

Deswegen: Teilnehmen und Zukunft gestalten!
Die Studie „Junge Deutsche” wurde 2010 von dem Jugendforscher Simon Schnetzer gegründet. Die Studie „Junge Deutsche 2021“ wird parallel in Deutschland, Österreich und der Schweiz durchgeführt.

  Jetzt den QR-Code scannen!

Hier finden sie den Flyer!

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