Erneut hatten die Sießener Franziskanerinnen Sr. Elisabeth und Sr. Lea mit Unterstützung aller Gemeindereferentinnen wie auch ehrenamtlicher HelferInnen aus den fünf Pastoralen Räumen und den Referenten des Dekanatsbüros auf die Eremitage eingeladen. Extra angereist waren sogar drei Sießener Mitschwestern aus Dortmund, die sich gerne mit engagierten.
Geboten wurde den mehr als 300 kleinen und großen Gästen rund um das Geistliche Zentrum auch in diesem Jahr ein vielfältiges Programm: Schon bei Ankunft wurden die Familien vor den Gartentoren durch einen Clown des Familien-Circus Trumpf freundlich begrüßt, die Kinder fertigten sich hier zuallererst eigene Namensbuttons an. Nach einer Begrüßung mit gemeinsamem Liedersingen zeigte zum Einstieg dann der Circus Trumpf in einem halbstündigen Auftritt seine beeindruckende Kunst der Akrobatik und Clownerie. Diese animierte die Kinder sofort zu eigenem Ausprobieren von Jonglage und Hula-Hoop in sich anschließenden Workshops mit den Artisten.
Neben stets gekühlten Getränken und frisch gebackenen Waffeln, einem Süßigkeitenstand und mehreren heißen Familienpizzen zu Mittag – verteilt von Dechant Karl-Hans Köhle – gab es über den Tag verteilt dazu viele kreative Beschäftigungs- wie auch mannigfaltige Spielmöglichkeiten. Angefangen bei einer großen, weit hin sichtbaren Hüpfburg, einer Rollenrutsche, dem allseits beliebten Kinderschminken, einer Spielstraße mit zahlreichen Ständen, dem beliebten Kamishibai-Erzählheater mit Jesusgeschichten für Kinder und Erwachsene, einer viel genutzten Verkleidungskiste, Kreidemalerei, vielfältigen Bastel- und Kreativangeboten, einer Schnitzeljagd, und und und… – es war für wirklich jeden und jede etwas dabei. Langeweile kam also nie auf. Und damit sich auch alle Anwesenden ganz umsorgt fühlen konnten, war zudem ganztägig ein Einsatzteam der Malteser vor Ort.
So ging der Tag für alle Beteiligten rum wie im Flug. Mal saßen Familien auf mitgebrachten Decken zusammen, picknickten oder spielten gemeinsam, mal unterhielten sich bis dahin völlig Unbekannte an Tischgruppen über Gott und die Welt. Dabei herrschte stets ausgelassene Stimmung, Freude und Spaß.
Beendet wurde das Fest unterm großen Sonnensegel mit einem gemeinsamen, bunten Familienwortgottesdienst unter Leitung der Gemeindereferentinnen Christina Schreiber und Regina Tanger, bei dem die zuvor auch die am Nachmittag mit David Schlephorst eingeübten Lieder nun zusammen bewegend sowie gestenreich gesungen wurden.
Alle Teilnehmenden waren sich danach einig: Ein wirklich rundherum gelungener Tag, der nach unbedingter Wiederholung im nächsten Jahr mit gerne noch mehr Besucherinnen und Besuchern ruft. Zugleich reflektierte das Orgateam den Familientag im Nachgang als vorbildhaftes Projekt für einen zukünftigen Seelsorgeraum Siegen-Wittgenstein: „So kann es gemeinsam gelingen!“