Die Spende kommt gezielt dem Projekt Flüchtlingswohnheim für somalische Mädchen zugute – einem Arbeitsfeld, das hohe fachliche Kompetenz und viel menschliches Engagement erfordert. Der SkF begleitet dort besonders schutzbedürftige minderjährige Mädchen, die vor Gewalt, Perspektivlosigkeit und existenziellen Krisen geflohen sind.
Konkrete Hilfe statt abstrakter Debatte
„Diese Mädchen haben oft Dinge erlebt, die kein Mensch erleben sollte. Sie brauchen Schutzräume, Stabilität und echte Zukunftschancen – genau hier setzen wir an“, betonte Wolfgang Langenohl, Geschäftsführer des SkF Siegen e.V. Gemeinsam mit Stephanie Kölsch gab er Einblick in die tägliche Arbeit der Einrichtung: sozialpädagogische Begleitung, Traumastabilisierung, Alltagsstrukturierung, Bildungsintegration und intensive Beziehungsarbeit.
Dabei wurde deutlich: Integration passiert nicht nebenbei. Sie ist ein anspruchsvoller Prozess, der Zeit, Professionalität und verlässliche Ressourcen braucht. Genau hier entfaltet die Spende unmittelbare Wirkung.
Lions Club setzt klares Zeichen
Lions-Präsident Jörg Müller unterstrich bei der Übergabe:
„Wir unterstützen Projekte, die nachhaltig wirken und Menschen in schwierigen Lebenslagen echte Perspektiven eröffnen. Die Arbeit des SkF Siegen e.V. unter anderem mit geflüchteten minderjährigen Mädchen hat uns tief beeindruckt – hier wird Verantwortung gelebt.“
Der Lions Club Siegen engagiert sich regelmäßig für soziale Initiativen in der Region. Mit der aktuellen Unterstützung setzt der Club ein deutliches Zeichen für Solidarität, Menschlichkeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Soziale Arbeit braucht Partner
Der SkF Siegen e.V. arbeitet in zahlreichen sozialen Handlungsfeldern – von Vormundschaften und rechtlichen Betreuungen über Hilfen für Familien bis hin zur Begleitung besonders vulnerabler junger Menschen mit Fluchterfahrung. Projekte wie das Wohnheim für somalische Mädchen zeigen, wie gezielte Unterstützung Leben stabilisieren und neue Perspektiven ermöglichen kann. „Solche Partnerschaften machen den Unterschied“, so Langenohl abschließend. „Sie geben uns Rückenwind, um genau dort zu helfen, wo Hilfe am dringendsten gebraucht wird.“