Mit dem ersten Hungertuch des indischen Künstler Iyoti Sahi hat Misereor 1976 die Tradition der historischen Hungertücher neu umgesetzt und damit in fünfzig Jahren den Tüchern weltweite Resonanz verschafft. Alle zwei Jahre wird ein neues Bild von engagierten Künstlerinnen und Künstlernaus Afrika, Lateinamerika, Asien und Europa gestaltet und ermöglicht so Einsichten in das Leben und den Glauben von Menschen uns fremder Kulturen. Jedes dieser 25 Hungertücher ist in Stil und Aussage etwas Besonderes.
Nachdem die Hungertücher in den ersten Jahrzehnten meist Szenen aus der Bibel illustrierten, hat Misereor mit dem Hungertuch 2015 aus China “Gott und Gold“ Neuland beschritten und geht den Weg hin zu einer reduzierten und „offenen Bildsprache“. Hungertücher sind Schaubilder des Glaubens. Sie geben mit ihrer eindrucksvollen und vielfältigen Bildsprache Zeugnis von der Solidarität mit den Armen, Schwachen und Ausgegrenzten und sind immer auch Anfrage an unser Christsein und unseren Lebensstil.
50 Jahr Misereor Hungertücher 1976 – 2026
Aus diesem Anlass ist die Ausstellung „AUF TUCHFÜHLUNG“
vom 1.März – 22. März mit allen 25 Tüchern im kath. Gemeindezentrum Burbach zu sehen.
Die Eröffnung findet am Sonntag den 1. März nach der WGF statt und ist bis 18:00 geöffnet.
Montags und Donnerstags von 14:00 – 19:00 und Sonntags von 14:00 – 18:00
Misereor-Sonntag 22.März Abschluss der Ausstellung 10:00 – 18:00
Faltblatt Hungertuchausstellung